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Covid19: Krankenhausbeschäftigte fordern Mitsprache und Entlastung 

– Schluss mit Einschüchterungen

Wir fordern vom Asklepios Konzern und den Hamburger politisch Verantwortlichen:

  • Schluss mit der Einschüchterung! Beschäftigte dürfen nicht länger mit der Kündigung bedroht werden, wenn sie auf Notsituationen in der Gesundheitsversorgung aufmerksam machen. Rücknahme der Kündigungsdrohung gegen Romana!
  • Sofortige Aufstockung des Reinigungs- und Servicepersonals und der Außenmitarbeiter, um die Pflegekräfte für ihre eigentlichen Aufgaben zu entlasten.
  • Hört uns an! Die Verantwortlichen der Sozialbehörde müssen ihrer Aufsichtspflicht nachkommen und an einer Aussprache mit den Beschäftigten teilnehmen.

#HandelnStattKlagen

Schon über 8000 Unterschriften!

Die KollegInnen stehen täglich von 12 Uhr bis 20 Uhr vor dem Haupteingang des AK St.Georg richtung Lange Reihe

Keine Kündigung von MitarbeiterInnen wegen öffentlicher Kritik!

Nach der versuchten Kündigung unserer Kollegin Romana gehen immer mehr unterstützende Mails und Botschaften ein, so wie diese Solidaritätserklärungen der KollegInnen von Lufthansa und der Stadtreinigung Hamburg - das macht viel Mut und bestätigt: Die Situation in den Krankenhäusern geht alle an. Die Stimmen aus den Krankenhäusern müssen gehört werden.

Pressemitteilung Hamburger Krankenhausbewegung

Mitten in der Pandemie: 

Asklepios will Pflegekraft wegen öffentlicher Kritik kündigen


Asklepios unternimmt den Versuch der Kündigung unserer Kollegin und Sprecherin Romana Knezevic. Asklepios begründet dies mit dem Vorwurf der Lüge: Unsere Sprecherin habe im HH Journal am 17.12.20 falsche Tatsachenbehauptungen aufgestellt. Die entsprechenden Aussagen wurden bereits öffentlich von mehreren Pflegekräften der Intensivstationen der AK St. Georg bestätigt und unterstützt (HH Journal 19.12.).
Es ging in den Beiträgen um die Besetzung der Intensivstationen, um die zusätzliche Belastung der Pflegekräfte durch umfangreiche Reinigungsarbeiten und darum, dass Patienten allein in ihren Zimmern sterben.
Wir fordern Asklepios auf, den Antrag auf Kündigung unserer Kollegin sofort zurückzuziehen. 

In diesem Konflikt geht es nicht um eine einzelne Pflegekraft und nicht um ein einzelnes Krankenhaus, sondern um die Gesundheitsversorgung der Menschen in dieser Stadt.

Wir sind aus Verantwortung für unsere Patienten an die Öffentlichkeit gegangen.
Mehr denn je ist es wichtig das die Stimmen der Krankenhausbeschäftigten gehört werden.
Die Zeit für Beschönigungen ist vorbei - Menschenleben stehen auf dem Spiel.  

Noch mehr als in der ersten Corona-Welle sind die Krankenhausbeschäftigten durch den verschärften Personalmangel am Limit ihrer Kräfte. Der Applaus ist leiser geworden, aber die Belastungen sind gestiegen. Anders als im Frühjahr werden weniger Kapazitäten freigehalten. Der Sommer wurde zu wenig genutzt, um die Krankenhäuser auf die zweite Welle vorzubereiten.

Wir haben die Arbeitgeber immer wieder intern auf die Zustände hingewiesen und die Hamburger Regierung immer wieder vergebens eingeladen, uns anzuhören.
Deshalb hatten zuletzt 10 Kolleginnen aus 6 Häusern in einer Pressekonferenz noch einmal die Zustände geschildert.
Der Versuch, unsere Kollegin zu kündigen, wird auf den Stationen als durchsichtiger Einschüchterungsversuch wahrgenommen und sorgt für Entrüstung und Wut. 

Der Hamburger Senat darf nicht allein den Krankenhausbetreibern die Bewältigung der Krise überlassen. Er muss jetzt Verantwortung übernehmen, um die Pflege zu entlasten.

Er kann die Krankenhausbetreiber anweisen, das Reinigungs- und Servicepersonal aufzustocken, damit die Pflege mehr Zeit am Patienten hat. Dieses Personal wäre sofort verfügbar.

Er kann auch sofort steuernd eingreifen, damit COVID Patienten sinnvoll nach vorhandenen Ressourcen auf die Häuser verteilt werden.

Der Senat ist in der Verantwortung, verbindliche Vorgaben für die Krankenhäuser zu machen. 
Wir erwarten auch, dass sich der Senat hinter unsere Kollegin stellt und auf die Rücknahme des Kündigungsversuchs hinwirkt.


Video-Aussprache mit Hamburger Krankenhausbeschäftigten

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An:
Den 1. Bürgermeister der Freien- und Hansestadt Hamburg 
Herrn Dr. Peter Tschentscher
die 2. Bürgermeisterin der Freien- und Hansestadt Hamburg 
Frau Katharina Fegebank
die Hamburger Senatorin für Gesundheit 
Frau Dr. Melanie Leonhard


Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie hiermit dringlich ein, am Freitag 27.11. um 17:30 mit Beschäftigten der Hamburger Krankenhäuser über die derzeitige Lage zu sprechen. 
Die Auswirkungen der zweiten Covid19-Welle auf die ohnehin schon überlasteten Krankenhausbeschäftigten und deren PatientInnen sollten dringend auch mit denjenigen besprochen werden, die die Situation täglich vor Augen haben und alles versuchen, sie zu lindern.
Sie sind die politisch und fachlich Verantwortlichen für die Gesundheitsversorgung dieser Stadt. Die Pflegekräfte, Hebammen, Reinigungskräfte, TherapeutInnen und andere Berufsgruppen möchten Ihnen die Lage schildern und mit Ihnen über notwendige Regelungen der Stadt Hamburg für die Hamburger Krankenhäuser in und nach der Corona-Krise sprechen.

Die "Video-Aussprache" ist öffentlich.

Bitte melden Sie sich für eine Teilnahme baldmöglichst per Email zurück, damit wir Ihnen den entsprechenden Zugangslink zusenden und gegebenenfalls technische Details klären können. 

Mit freundlichen Grüßen

Romana Knezevic, GKP
Anna Brünings, Therapeutin
Karlheinz Fernau, GKP


HÖRT AUF UNS

Offener Brief an die Hamburger Regierung

 

Beschäftigte aller Berufsgruppen aus Hamburger Krankenhäusern fordern vom Hamburger Senat:
Die Vorbereitung auf die Corona Welle in den Krankenhäusern und der Schutz von Beschäftigten und Patienten darf nicht dem Markt überlassen werden!

Unterstützt uns und schickt uns euer Bild mit #HÖRTAUFUNS

"Hört auf uns"

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Immer noch verhindern wirtschaftliche Interessen, dass wir uns in den Krankenhäusern bestmöglich auf viele schwer erkrankte Menschen vorbereiten können. Ein Beispiel sind unnötige aber lukrative Operationen, die immer noch stattfinden und Intensiv-Kapazitäten und Personal binden.

Ein Beispiel: Asklepios, hör' auf damit!

Und es wird immer noch kaum getestet an den Krankenhäusern in Hamburg. Wenn wir nicht sofort Patienten und das gesamte Personal täglich testen, droht wochenlange Quarantäne ganzer Teams. Wir haben schon jetzt viel zu wenig Personal. Um das und andere dringend notwendige Maßnahmen z.B. gegen die kaufmännischen Leitungen der Krankenhäuser durchzusetzen, brauchen wir die Mitsprache aller Berufsgruppen in den Krisenstäben jetzt!

An alle Leute da draußen:  
Wir bleiben für euch da, bleibt ihr bitte für uns daheim!


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Jeden Tag verteidigen wir die Würde der Patienten gegen wirtschaftliche Interessen. Jetzt sind wir bereit uns der Krise zu stellen und alles zu tun um die Versorgung aufrecht zu halten.

Wir, Beschäftigte der Hamburger Krankenhäuser fordern:

Fachkräfte der verschiedenen Bereiche (Pflege, Reinigung u.a.) müssen Mitsprache in den Krisenstäben an den Krankenhäusern bekommen, um wirksame, interdisziplinäre Krisenpläne aufzustellen, die beinhalten:

- sofortiges Runterfahren der elektiven Operationen und Prozeduren
- regelmäßige, konsequente Testung des gesamten Personals
- deutliche Aufstockung des Reinigungspersonals
- Ressourcen und Kompetenzerfassung über die einzelnen Krankenhäusern
- klare Protokolle, was bei Verdachtsfällen zu tun ist
- Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungen zu Materialbeständen
- Erreichbarkeit des Krisenstabs rund um die Uhr



An alle Leute da draußen:  
Wir bleiben für euch da, bleibt ihr bitte für uns daheim!


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Hamburger Krankenhausbewegung zur Corona-Krise

Pressekonferenz vom 17.3.2020

Lösungen gegen den Personalnotstand

UND ZWAR JETZT

Am 10.02. haben wir, Hamburger Krankenhausbeschäftige, eine Anhörung zum Thema Personalnotstand durchgeführt. Politiker*innen von SPD und Grünen, darunter auch  die zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, wurden unsere gemeinsam beratenen Forderungen für bedarfsgerechte Personalbemessung vorgetragen und deutlich gemacht, dass die Regierung zahlreiche Handlungsmöglichkeiten hat. Außerdem wurden den Politiker*innen mit ungeschminkten Berichten aus dem Krankenhaus deutlich gemacht, welch dringender Handlungsbedarf besteht. Die Politik hat jetzt die Chance, mit konkreten Handlungen noch vor der Wahl Verantwortung für eine Hamburger Lösung gegen den Personalnotstand zu übernehmen!

Wie ist die Anhörung gelaufen?

„Dass Frau Fegebank, sowie die gesundheitspolitischen Sprecher der Grünen und SPD gekommen sind, ist ein Erfolg. Da hat man gemerkt, dass der öffentliche Druck und die Petition der tausenden Krankenhausbeschäftigten gewirkt haben. Es war beeindruckend, mit welcher Expertise die Kolleg*innen die Forderungen vorgetragen haben. Es wurde deutlich, dass es um alle Bereiche im Krankenhaus geht. Als wir von unserem Stationsalltag berichtet haben, war das für alle ein sehr intensiver und emotionaler Moment. Auch für die Abgeordneten. Jetzt müssen wir gemeinsam noch stärker werden, damit die Regierung nicht nur Verständnis zeigt, sondern auch handelt“

Emmy, Azubi GKP

Wie geht es jetzt weiter?

“Dass wir überhaupt angehört wurden und die möglicherweise zukünftige Bürgermeisterin Katharina Fegebank gekommen ist, war nur möglich, weil sich so viele hinter die Forderungen gestellt haben.
Jetzt liegt es an der Regierung, noch vor der Wahl konkrete Schritte für eine Hamburger Lösung gegen den Personalnotstand auf den Weg zu bringen. Wir müssen jetzt in der Öffentlichkeit noch sichtbarer werden, damit der Druck nicht nachlässt. ”

Paula, GKP

Demonstration

Gemeinsam für würdige Bedingungen in unseren Krankenhäusern. Der Hamburger Senat muss endlich handeln!

19. Februar um 16 Uhr

Lohmühlenstraße Ecke Lange Reihe

Wir, die Beschäftigten Hamburger Krankenhäuser, sichern mit unserer professionellen Arbeit jeden Tag die Gesundheitsversorgung der Stadt Hamburg. Doch wie es jetzt ist, darf es für uns und unsere PatientInnen nicht weitergehen. Wir arbeiten Tag für Tag am Limit. Wir fordern den Senat hiermit auf, zu einer Anhörung mit der Hamburger Krankenhausbewegung über unsere gemeinsam beratenen Forderungen für bedarfsgerechte Personalbemessung zu kommen.

 

Die Anhörung findet statt:

 

Montag 10. Februar 16 Uhr 

Gemeindehaus der Petrikirche 

Bei der Petrikirche 3a

 

Trotz persönlicher Einladung sind weder Peter Tschentscher, noch Katharina Fegebank am Montag nachmittag vor das Rathaus gekommen um diese Petition entgegenzunehmen. Über 700 Kolleginnen standen auf einem großen Fotobanner mit ihrem Gesicht dahinter. Und über 4500 Beschäftigte aus den Hamburger Krankenhäusern hatten schon im Dezember per Petition verbindliche Regeln zur bedarfsgerechten Personalbemessung gefordert. Eine Reaktion blieb auch da aus.

Wir sind entsetzt über die demonstrative Gleichgültigkeit des Hamburger Senats gegenüber Patientinnen und Beschäftigten. Die Einladung haben wir im Rathaus am Empfang einem Vertreter übergeben.

Wenn der Bürgermeister wirklich "die ganze Stadt im Blick" hat, kann er nicht ausgerechnet vor den gefährlichen Zuständen an den Hamburger Krankenhäusern die Augen verschliessen.

Wir erwarten, angehört zu werden.

An die Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft

Wir, Beschäftigte Hamburger Krankenhäuser, fordern, dass der Hamburger Senat Regelungen für bedarfsgerechte Personalbemessung aller Berufsgruppen an Hamburger Krankenhäusern in Kraft setzt. Der Hamburger Senat trägt mit seiner Klage die Verantwortung dafür, dass das
Volksbegehren gegen den Pflegenotstand nicht weiter durchgeführt werden darf. Er trägt damit die Verantwortung dafür, dass wir weiterhin unerträglich überlastet sind und unsere Patientinnen und Patienten gefährdet werden. Der Hamburger Senat ist jetzt in der Pflicht, Hamburgs Krankenhäuser mit verbindlichen Regelungen zu sicheren Orten zu machen. Dazu hat er weiterhin viele Möglichkeiten. Setzen Sie sich dafür ein, dass die Hamburger Regierung ihrer Pflicht und Verantwortung nachkommt!